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Es gibt kaum etwas Einfacheres und gleichzeitig Aromatischeres als ein klassisches Basilikum-Pesto aus dem Mörser. Während viele Rezepte heute zum Mixer greifen, entsteht der typische intensive Geschmack erst durch das langsame Zerstoßen der Zutaten. Genau so wird Pesto in Ligurien traditionell zubereitet: Blatt für Blatt, Zutat für Zutat.
Das Ergebnis ist ein cremiges, duftendes Pesto, das perfekt zu Pasta, geröstetem Brot, Burrata oder als Topping für Tomaten und Gemüse passt. Und das Beste: Du brauchst nur 6 Zutaten und etwa 10 Minuten Zeit.

Beim Mixen werden Basilikumblätter oft stark erhitzt und oxidieren schneller. Dadurch kann das Pesto bitter werden oder seine leuchtend grüne Farbe verlieren. Im Mörser werden die Blätter dagegen sanft zerdrückt, sodass die ätherischen Öle erhalten bleiben. Das sorgt für ein deutlich frischeres und intensiveres Aroma.
Außerdem bekommt das Pesto eine etwas rustikalere Konsistenz, die hervorragend an Pasta haftet.

Die Basilikumblätter vorsichtig waschen und gründlich trocken tupfen. Je trockener die Blätter sind, desto länger hält sich das Pesto und desto intensiver bleibt der Geschmack.
Die Pinienkerne in den Mörser geben und grob zerdrücken, bis eine leicht cremige Masse entsteht.
Die Knoblauchzehe zusammen mit dem Salz zugeben und weiter stampfen, bis sich alles gut verbindet. Das Salz wirkt dabei wie ein natürliches Schleifmittel und hilft, die Zutaten feiner zu zerreiben.
Nun nach und nach die Basilikumblätter hinzufügen und mit kreisenden Bewegungen des Stößels zerdrücken. So lösen sich die ätherischen Öle besonders gut.
Das Olivenöl langsam in kleinen Portionen einarbeiten, bis eine cremige Konsistenz entsteht.
Zum Schluss den frisch geriebenen Parmesan unterrühren oder kurz mit dem Mörser einarbeiten. Dadurch bleibt der Käse geschmacklich präsent und das Pesto wird besonders cremig.
Gerade bei einfachen Rezepten mit wenigen Zutaten macht die Vorbereitung oft einen größeren Unterschied, als man denkt. Frisches Basilikum, Knoblauch und Parmesan lassen sich auf einem stabilen Holzbrett besonders sauber und angenehm verarbeiten.
Für dieses Pesto habe ich die Zutaten auf einem Kaldon Schneidebrett vorbereitet. Die natürliche Holzoberfläche passt nicht nur optisch wunderbar zu frischen Kräutern und mediterranen Zutaten, sondern sorgt auch dafür, dass beim Schneiden alles ordentlich an seinem Platz bleibt.
Besonders praktisch ist ein etwas größeres Brett, wenn man mehrere Zutaten gleichzeitig vorbereitet oder das fertige Pesto später zusammen mit Pasta, Burrata oder geröstetem Brot direkt darauf servieren möchte. So bleibt die Arbeitsfläche übersichtlich und das Ganze wirkt auch beim Anrichten deutlich harmonischer. 🍃🪵🍝
